Burg Ludwigstein: „… mehr fordern als bisher“ Junge-Freiheit-Autor übt Kritik an der „offenen Burg“

06. November 2014

Vor einem Jahr führte eine Recherche über die Burg Ludwigstein, deren Ergebnis zugleich bei ZEIT online und auf rechte-jugendbuende.de erschien, zu einer vorrübergehenden Einstellung der Fördermittel durch das zuständige Landesministerium. Der Grund war das Konzept der „offenen Burg“ das die Burgtore auch für nationaloppositionelle Gruppen weit geöffnet hatte. Zur Schadenbegrenzung wurden alle jugendbewegten Gruppen für zunächst ein Jahr von der Burg ausgeschlossen. Ein „Dialog der Bünde“ wurde vereinbart, der in dieser Zeit die Bedingungen für die Nutzung der Burg durch die unterschiedlichen Gruppen klären sollte. Nun endet das Trauerjahr. Am kommenden Wochenende tagt erneut die Mitgliederversammlung der Vereinigung Jugendburg Ludwigstein (VJL). Wenige Tage zuvor sorgt eine Kritik an der „offenen Burg“ erneut für Aufsehen. Der Grund: Sie erschien ausgerechnet in der rechtsgerichteten Wochenzeitung Junge Freiheit.

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Rezension: Die dunklen Seiten der Jugendbewegung

09. September 2014

Vom Wandervogel zur Hitlerjugend

von Christian Niemeyer

„Ich wars nicht, Hitler ists gewesen“ lautete der Titel eines Theaterstückes, das jahrelang in einem kleinen Off – Theater in Berlin – Charlottenburg aufgeführt wurde. Beim Lesen des Buches von Christian Niemeyer geht einem dieser Satz nicht aus dem Kopf.

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Hessisches Sozialministerium friert Burg Ludwigstein sämtliche Fördermittel ein – Update

23. Oktober 2013

Auf der Jugendburg Ludwigstein in Hessen sind völkische Jugendbünde willkommen. Bei einem Treffen Anfang Oktober gaben sich prominente rechte Publizisten die Klinke in die Hand. Hessens Sozialminister Stefan Grüttner (CDU) hat nun sämtliche finanzielle Zuwendungen bis zu einer Klärung der Verhältnisse auf der Burg eingefroren.

Zuerst erschienen auf ZEIT-online beim Störungsmelder

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Exklusiv: Thüringens Kabinett fällt Beschluss in Sachen Hahn

20. August 2013

Regierungssprecher Hahn, Quelle: Thüringische Staatskanzlei

Überraschende Wende im Fall Karl-Eckhard Hahn: Nach Informationen aus regierungsnahen Kreisen, die rechte-jugendbuende.de exklusiv vorliegen, hat der Thüringer Regierungssprecher erklärt, seine Mitgliedschaft in der Deutschen Gildenschaft vorerst ruhen zu lassen. Zugleich wurde ein Kabinettsbeschluss gefällt, der besagt, dass die Deutsche Gildenschaft durch die Bundesinnenministerkonferenz überprüft werden solle. Die Mitgliedschaft Hahns in der Gildenschaft solle bis zum Vorliegen eines Berichtes über die Gildenschaft durch die Innenministerkonferenz ruhen. Die Haltung von Ministerpräsidentin Lieberknecht (CDU) und Karl-Eckart Hahn, eine Mitgliedschaft in der DG sei unproblematisch hat sich somit vorerst nicht bestätigt.

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Wirbel um Thüringens Regierungssprecher: Er ist Gildenschafter

15. August 2013

Bundesfahne der Deutschen Gildenschaft

Nach der Ernennung von Karl-Eckhard Hahn zum Sprecher der thüringischen Landesregierung hagelt es Kritik an der Personalentscheidung von Ministerpräsidentin Lieberknecht (CDU). Hahn war Autor zahlreicher rechtsradikaler Zeitschriften und ist “Alter Herr” der Deutschen Hochschulgilde Trutzburg Jena zu Göttingen. Nach Recherchen der Zeitschrift Der Rechte Rand griffen auch ZEIT-online und die taz das Thema auf. Kritik kommt vor allem aus den Reihen der Mitglieder der Landesregierung, die der SPD angehören. Der Fraktionschef der Linken im Thüringer Landtag, Bodo Ramelow, nimmt Hahn laut Thüringer Landeszeitung in Schutz.

Wir veröffentlichen hier mit freundlicher Genehmigung den Artikel von Ernst Kovahl, zuerst erschienen in

Der Rechte Rand, Ausgabe 143.

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